Im Schatten des Waldes

Chronik – Im Schatten des Waldes

18. Juli 2026, Schwarzwald


Anreise

Das Wetter war meist sonnig, nur am späten Nachmittag zog ein kurzer Regen- und Hagelschauer auf, der schnell wieder vorüberzog.

Die Teilnehmer reisten in zwei Gruppen in den verfluchten Wald:


Gruppe Nord

Die Nord-Gruppe traf zuerst auf zwei Waldwesen: Lysande und ihre Tochter Mafri, Waldfeen. Die Feen versprachen Informationen über den Wald – gegen eine angemessene Entlohnung.

Weiter im Wald stieß die Gruppe auf die Überreste einer vorherigen Abenteuergruppe um Valeria Federkiel. Von der Gruppe – bestehend aus Thorne (Feuermagierin), Kaelen (Söldner) und Valeria selbst (Chronistin) – waren nur noch Aschehaufen übrig. Die Gruppe sammelte Kartenteile, Schriftstücke und persönliche Gegenstände ein und begab sich weiter zur Burgruine Wiesneck.


Gruppe Süd

Die Süd-Gruppe fand nahe der Waldgrenze die Überreste des jungen Hanno Mühlhain – auch er nur noch Asche. Kaspar, ein Medium mit der Gabe, mit Toten zu sprechen, stellte eine Verbindung zu Hanno her. Dieser berichtete, dass seine Schwester Grete Mühlhain ihn im Wald zurückgelassen hatte.

Kaspar führte zudem eine Delegation zum Räuberschatz an der Alten Tanne, der dort geborgen wurde.


Burgruine Wiesneck

Auf der Burgruine trafen sich die beiden Gruppen. In den Ruinen wurden Albrichs Chronik, die Anti-Magie-Abhandlung und alte Karten gefunden – entscheidende Dokumente, um die Natur des Waldes und die Geschichte des Djinns zu verstehen.


Erkundung des Waldes

Die Hexen

Das Lager von Annika Rabensteyn und die Aufzeichnungen von Leomar Tannwald wurden gefunden. Die Gruppe verstand, dass Annika sich opferte, um ihre Tochter Kira vor der Inquisition zu retten, und dass Leomar als Hexenjäger an seiner Mission zweifelte und bei dem Versuch starb, Annika zu retten.

Der Stein der Weisen

Albrich von Falkenhayn fand den Stein der Weisen und füllte ihn mit den Seelen seiner Opfer. Konrad Erlach besaß den Stein nie – er versuchte das große Ritual ohne ihn durchzuführen und scheiterte grandios. Konrad opferte seinen Sohn Johann und weitere an einem Ritualplatz, um seine verstorbene Frau Margarethe zurückzuholen, doch ohne den Stein als Kern konnte das Ritual nicht gelingen. Das Stein-Rätsel (Illusionsbarriere am Talblick bei der Mauer) wurde gelöst: Die Gruppe kombinierte die Runenworte, das An-Plättchen, Zucker und einen schweren Stein, um die Barriere zu durchbrechen.

Die Waldläufer-Rüstung

Der Geist von Dúrion Toruth wurde beschworen. Er bestätigte das Erbe seiner Waldläufer-Rüstung an seinen Neffen Dendre Toruth. Die Rüstung wurde gefunden und an Dendre übergeben.

Das Waldmonster

Das angebliche "Waldmonster", das die Bauern fürchten, entpuppte sich als die friedlichen Feen Lysande und Mafri (deren Ruf Mafiru! schlicht Freude bedeutet). Die Gruppe griff die Feen nicht an, erkannte die Wahrheit und erhielt Feenstaub von ihnen.

Die silberne Kette

Der Tatort von Levin Aschborn und Mira Tannhäuser wurde gefunden. Levin starb durch einen Angriff von hinten durch Eberwulf Tannhäuser; Mira nahm sich daraufhin das Leben.

Das Turnier um Eberwulf

Eberwulfs Geist sprach nur mit dem stärksten Kämpfer des Waldes. Daraufhin wurde ein Turnier ausgetragen, das Ragnar, Jarl der Nordmänner, für sich entschied. Ragnar erhielt den sprechenden Totenschädel Eberwulfs als Trophäe.

Der Cryptex

Der Cryptex mit der Feen-Chronik wurde gefunden und geöffnet. Das Passwort FREUDE (Mafiru) war zuvor durch das Feen-Wörterbuch entschlüsselt worden. Die Chronik offenbarte den wahren Namen des Djinns: Bogusąd.

Die Flasche des Djinns

Die Flasche wurde gefunden und von mehreren Personen mit bloßen Fingern berührt. Der Vergessenszauber des Djinns ließ die Betroffenen die Flasche fortan nicht mehr sehen – sie sahen nur noch den Stock, an dem sie hing. Es entstand eine eigene Gruppendynamik: die "Anhänger des Stocks" (Ave, Stock), die den Stock verehrten, während diejenigen, die die Flasche nicht berührt hatten, die Verwirrung der anderen nicht nachvollziehen konnten.


Finale

Nachdem der Stein der Weisen geborgen war, experimentierte die Gruppe damit, seine Kraft zu nutzen, um die Flasche des Djinns zu zerstören. Da erschien Bogusąd in seiner wahren Gestalt – zornig über den Eingriff.

Er befragte die Anwesenden über ihre Taten des Tages. Sein Zorn legte sich jedoch im Laufe des Gesprächs. Am Ende umarmten die Anwesenden den Djinn und besänftigten ihn mit ihrer Empathie und den gesammelten Beweisen menschlichen Mitgefühls im Angesicht von Leid und Schuld.

Ausgang


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